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Volkspark im Wandel

Über den Volkspark in Bornstedt wurde in den letzten Jahren bereits viel gestritten. Ob es nun die scheinbar endlose Diskussion um die Biosphäre ist, der Streit um die de-facto Verkleinerung des Parks durch Neubauten an der Georg-Hermann-Allee, die wegfallenden Grillplätze und Partygärten oder der Streit um die Lärmbelästigung durch die Beachvolleyballanlage oder den Zeltpunkt Montelino. Nun sorgt ein neues Thema für Diskussion: die Zukunft des Remisenparks, und zwar der Streuobstwiese am nordwestlichen Zipfel des Parks.

Hintergrund: im Rahmen der Suche nach wettkampffähigen Sportplätzen im Potsdamer Norden galt der Remisenpark bereits einmal als möglicher Standort für einen Sportplatz, der sowohl von den Schulen im Stadtteil, aber vorrangig durch den Fußballverein Potsdamer Kickers e.V. genutzt werden sollte. Nach einer umfangreichen Variantenprüfung entschied sich die Stadt für einen Standort am Lärchensteig. Nach umfangreicher und kostenintensiver Planung wurde aufgrund naturschutzrechtlicher Bedenken und drastischen Kostensteigerungen von diesem Vorhaben abgesehen. Damit ist der Standort Remisenpark wieder in den Fokus gerückt. Doch statt einem wettkampffähigen Platz, sollen nun gleich zwei Sportplätze nebeneinander auf die Fläche des Remisenparks gebaut werden, so zumindest der erste Planungsentwurf. Während in der Standortprüfung von 2017 hier von einem wettkampffähigen Sportplatz ausgegangen wurde. (siehe Dokument der LHP: „Standort-und Alternativprüfung.pdf„), wird jetzt in den ersten Überlegungen von zwei wettkampffähigen Sportplätzen gesprochen (siehe Foto: Aktuelle Planung LHP 2020).

Was die Einen freut, insbesondere die Potsdamer Kickers, die seit vielen Jahren auf einen vernünftigen Sportplatz warten, und schon der Fertigstellung des Platzes im Lerchensteig entgegengefiebert haben, das verwundert und verärgert die Anderen. Insbesondere die derzeitigen Nutzer*innen, nämlich Spaziergänger*innen, Jogger*innen, Discgolfer*innen, Hobbykicker*innen, Naturliebhaber*innen etc. Eine Stellungnahme der Freizeitkicker*innen im Remisenpark finden Sie hier (siehe Dokument „Freizeitfussball im Remisenpark.pdf“ ).

Der Remisenpark ist nicht nur eine Wiese, sondern auch ein vielschichtiges Biotop. Neben einer der letzten Streuobstwiesen im Stadtgebiet, gibt es hier auch eine ungewöhnliche Artenvielfalt an Flora und Fauna. Außerdem ist diese Fläche eine Ausgleichsfläche für andere bereits bebaute und versiegelte Flächen im Stadtteil, eine Überbauung würde also wiederum hohe Folgekosten nach sich ziehen. Auch müsste der Bebauungsplan geändert werden, was in der Regel zwei bis drei Jahre dauert. Einige naturschutzrechtliche Belange finden Sie hier zusammengefasst (siehe Dokument „Naturschutz im Remisenpark.pdf„).

Wie stehen Sie zu dem Vorhaben? Diskutieren Sie mit! Die Beigeordnete für Bildung und Sport, Frau -Aubel, möchte dazu zeitnah ein strukturiertes Beteiligungsverfahren initiieren. Bringen Sie sich ein!

Beiträge:
Wolfgang Schaffernicht, Vorsitzender Potsdamer Kickers 94 e.V

Bornstedter Feld

Themen in der PNN: Bornstedter Feld

Nach dem Rückzug der russischen Streitkräfte aus den Kasernen im Bornstedter Feld im Potsdamer Norden begann die Aufarbeitung der Brachen. In den 90er Jahren wurde das Areal für die Bundesgartenschau 2001 entwickelt. Rund um den Volkspark entstand dann ein Wohn- und Dienstleistungsstandort. Und der Stadtteil wächst weiter.

Die PNN berichtet in dieser Rubrik im Internet (nachfolgenden Link oder auf unserer Homepage auch unter „Externe Links“) über aktuelle Themen zum Bornstedter Feld.

Quelle und Link: www.PNN.de

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Neuer Circus Standort

Ende November 2019 wurde am neuen Standort des Circus Montelino das Zelt aufgebaut. Neben der Biosphäre, vis-à-vis des Kletterfelsens. Die Geschäftsführerin Ute Warbein der Zeltpunkt Montelino gGmbH verriet uns: „… es wird im Januar losgehen, die Bauabnahme für den Teilstandort ist für den 19.12. geplant. Sollten sich da noch Probleme ergeben, haben wir Luft, um nachzubessern. Mitte Januar wird dann die Terrasse vor den beiden Wagen fertig sein. Danach besteht keine Gefahr mehr, dass Kinder in die Bauarbeiten geraten, so dass wir arbeiten können.“

Nun ist es endlich soweit, die ersten Veranstaltungen konnten in den Februar-Ferien stattfinden . Herzlichen Glückwunsch!