“Vom 1. Mai bis 1. August 2021 wurden kreative Projekte für das Bürger-Budget in Bornim, Bornstedt, Grube, Nedlitz, Golm und Eiche gesammelt. Je Vorschlag konnten bis zu 5.000 Euro beantragt werden. Für Nedlitz und Eiche wurden keine Vorschläge eingereicht. Für die übrigen Ortsteile sind insgesamt 13 konkrete Ideen gezählt worden. Parallel zur Ideensammlung konnten sich Interessierte für die Mitarbeit in einer Bürgerjury bewerben.” (Daenzer, Landeshauptstadt Potsdam)

Diese Jury, bestehend aus mehreren Vertreterinnen und Vertretern aller beteiligten Ortsteile, traf sich am 17. August im Bürgerhaus Grube bei Tee, Kaffee und wunderbarer Verpflegung. Die Moderation hatte der Stadtteilladen Bornstedt übernommen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erläuterte Frank Daenzer von der Stadtverwaltung einführend die Haltung der Verwaltung zu einigen Projekten. Anschließend einigte sich die Jury auf folgendes Vorgehen:

  • Aussortieren von Projekten, die u.a. die Kriterien nicht erfüllten, Abwahl weiterer Projekte, wenn darüber Einstimmigkeit besteht
  • Vergabe von Punkten nach den beim 1. Treffen festgelegten Kriterien (siehe Grafik)
  • Kürzung bei einigen Projekten, um die Summe von 18.000 € einzuhalten

Im Ergebnis wurden 6 Projekte (im Stadtteil) ausgewählt:

  • Erweiterung des Spielplatzes im alten Dorfkern von Golm
  • Förderung kostenfreier Erste Hilfe Kurse (mit Ausbildung von Katretter*innen)
  • Einrichtung eines Wanderrastplatz in der Lennésche Feldflur in Bornim
  • Anschaffung eines ausleihbaren E-Lastenrades für Bornim
  • Offene Fahrradwerkstatt „FahrradKulTour” in Grube / Golm
  • Reitsattel für den offenen Kinderbauernhof des BAUERei Grube e.V.

Zur Einhaltung der Gesamtsumme (18.000 €) wurde für folgende Projekte das Budget gekürzt:

  • Offene Fahrradwerkstatt (Grube/Golm)
  • Erste-Hilfe-Kurse (Bornim)

Während des Prozesses herrschte eine fröhliche konstruktive Atmosphäre. Die Jury diskutierte ambitioniert und wohlwollend – jedes Projekt fand Würdigung, oft bis ins kleinste Detail. Die straffe Moderation zahlte sich schließlich aus – pünktlich zur finalen Entscheidung setzten Windböen und Regen ein. Es wurde noch kurz vereinbart, dass die Stadtteilkoordination (Christian Kube) die Projekteinreicher*innen über das Ergebnis informiert und die Öffentlichkeitsarbeit mit der Stadt (Frank Daenzer) abstimmt; dann musste das Treffen beendet werden.

Allen Projekteinreicher*innen und allen Jury-Mitgliedern einen herzlichen Dank und Respekt für das zeitaufwändige Engagement!

Dank an Frank Daenzer für die Fotos!